Archiv für die Kategorie „Erfahrungen“

SMS Länge wird “falsch” gezählt – Die Lösung

Donnerstag, 12. August 2010

Heute habe ich die Erfahrung gemacht, dass eine SMS nicht immer 160 Zeichen haben muss. Davon wollte ich euch kurz berichten, dass ihr wisst, wo das Problem her kommt.

Ich habe heute mit meinem Android eine SMS geschrieben und auf einmal ging der Zähler auf ca. 60, also nach 60 Zeichen fing die nächste SMS an. Ich habe einfach meine 160 Zeichen vollgemacht und die SMS weg geschickt. Leider waren es wirklich 3 SMS, die ich dann auch zahlen musste.

Im Internet habe ich die Lösung gefunden:

Ich habe “falsche” Zeichen verwendet. Ich hatte in der SMS ein ‘ geschrieben. Dies zählt nicht zum Standard Zeichensatz, sondern zum 16-Bit Unicode Zeichensatz. Eine SMS darf 1120 Bit enthalten, dadurch ergeben sich nur 1120/16 = 70 Zeichen pro SMS. Sobald eins dieser Zeichen in dem SMS Text enthalten ist, werden alle SMS mit dieser Codierung, also nur mit 70 Zeichen/SMS, verschickt. Neben dem Standard-Zeichensatz, der eine 7 Bit Codierung = 128 mögliche Zeichen hat und damit 160 Zeichen/SMS ermöglicht, gibt es auch noch eine 8 Bit Codierung die 256 mögliche Zeichen enthält und 140 Zeichen/SMS erlaubt.

Genauere Informationen dazu findet ihr bei Wikipedia.

Also haben wir heute gelernt, dass eine SMS 70, 140 oder 160 Zeichen enthalten kann und dass mein Hero nicht falsch die Länge der SMS berechnet Icon Wink in .

Mein Bewerbertag “Technical Decision Day” bei Accenture

Dienstag, 13. Juli 2010

Heute möchte ich euch einen Einblick in meinen “Technical Decision Day” (TDD) bei Accenture geben. Es existieren im Internet verschiedene Berichte aus verschiedenen Zeiten. Teilweise treffen diese Aussagen zu, teilweise sind diese veraltet. Ich kann nur über meinen Tag berichten und weiß nicht, ob zukünftige TDDs ähnlich ablaufen. Ein ähnlicher Beitrag vom März deckt sicher allerdings sehr gut mit meinen Erfahrungen. Durch das lesen von zu vielen, verschiedenen Berichten ist am Ende unklar was man überhaupt glauben soll und man ist noch nervöser als vorher, dadurch erreicht man also genau den gegenteiligen Effekt. Ich habe alles in allem ca. 1 Stunde mit der Recherche über den TDD, Accenture, etc und Vorbereitung verbracht, das waren für mich genügend Informationen und ich habe mich nicht verrückt machen können. Ob das alles geholfen hat oder nicht erfahrt ihr am Ende des Artikels.

Am 12.07.2010 habe ich mich also bei strahlend schönem Sommerwetter in dem gewünschten “klassischen Business Look” auf dem Weg zu Accenture nach München gemacht. Die S- und U-Bahn war zum Glück ausreichend klimatisiert, sodass das Deo nur in der Tram und dem Bus zeigen musste, was es konnte. Pünktlich, eine halbe Stunde vorher, habe ich das Gebäude von Accenture erreicht, wurde freundlich empfangen, bekam erste Getränke (sehr vorteilhaft bei dem Wetter Icon Wink in ) und gesellte mich zu den anwesenden Bewerbern. Ziemlich schnell habe ich versucht ein Gespräch mit den anderen Bewerbern aufzubauen, um einerseits zu erfahren mit wem ich es zu tun habe und andererseits kann man sich dann nicht mehr darauf konzentrieren nervös zu sein. Das Bewerberspektrum war breit gestreut von Absolventen über Young Professionals bis zu Personen mit mehreren Jahren Berufserfahrung die umgeschult haben.

Pünktlich um 10 Uhr wurden wir abgeholt. Zu diesem Zeitpunkt gab es schon erste Verluste. 8 von 10 eingeladenen Bewerbern waren anwesend. Einer Bewerber kam verspätet, sodass wir insgesamt 9 Bewerber waren. In einem wohl temperierten Besprechungsraum wurden wir nett begrüßt und gleich mit dem wichtigsten vertraut gemacht

  • Hier herrscht das “Du” (Bisher hat wohl noch keiner dem Angebot widersprochen, wenn du der erste warst, teil mir bitte die Reaktionen mit Icon Smile in )
  • Ihr könnt heute Abend alle mit einem Vertrag heimgehen, es kann aber auch keiner einen Vertrag bekommen

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann direkt in die Gruppenaufgabe zu der wir in 2 Gruppen geteilt wurden. Das letzte Release eures Projektes verursacht Fehler. Sehr detaillierte Informationen blieben aus, außer das der Projektmanager in 45 Minuten erscheint und Ergebnisse präsentiert haben möchte. Jeder Teilnehmer musste ein Teil des Ergebnisses präsentieren. Während der Gruppenarbeit wollte ich nicht im Hintergrund untergehen, sodass ich mich mit meiner offenen Art (wohl etwas zu stark) in den Vordergrund gestellt habe und das ganze (leider etwas zu viel) koordiniert habe. Nach 45 Minuten betrat der Projektmanager den Raum, begrüßte uns auf Englisch und wollte in gleicher Sprache die Ergebnisse präsentiert haben. Wie gut das ich vorher recherchiert habe, da war die Überraschung nicht ganz so groß, aber ihr dürft ruhig überrascht tun. Der Projektmanager hat versucht die Präsentierenden in die Ecke zu treiben, indem er Informationen haben wollte, die uns nicht zur Verfügung standen bzw. die nur durch handeln unsererseits mit dem Kunden (den es nur auf Papier gab) erhältlich gewesen wären.

Nach der Gruppenaufgabe folgte die Einzelaufgabe “Wissenstransfer”. Jeder Bewerber bekam ein verschiedenes Modell. Man hatte 20 Minuten Zeit das Modell zu verstehen und sich Notizen zu machen. Das Modell musste man auf eine konkrete Situation projizieren und dadurch einem “Kollegen” beratend zur Seite stehen. Diese Kollege war leider nicht immer sehr einsichtig bzw. kooperativ für Lösungsvorschläge. Nochmal zur Erinnerung, wobei es eigentlich allen klar sein sollte: Ihr präsentiert dem Kollegen das Modell, dann redet bitte auch mit diesen und schaut diesen an. Erzählt es nicht euren Notizen oder dem Flipchart.

Nun war es mittlerweile 13:00 Uhr und wir haben uns in die provisorische Kantine verlagert. Diese war leider nicht so gut klimatisiert wie der Besprechungsraum. Die Kantine war mit Bierzeltgarnituren mit Lederüberzug ausgestattet, was sogar recht nobel aussah. Der Tisch war schon mit Servietten und Besteck gedeckt und die Tageskarte lag am Tisch. Als Vorspeise gab es zur Auswahl Paprikaschaumcremesuppe oder Fleischsalat. Dem folgte laut Karte wahlweise gebackener Cambert oder Farfalle mit Bolognese und als Dessert wurde Obstsalat gereicht. Nachdem ich nun wusste, was es zu essen gibt, wollte ich zur Ausgabe gehen, um mir mein Essen zu holen. Ich wurde jedoch zurück gehalten mit der Bemerkung “Die Bedienung kommt gleich.”. So war es dann auch. Die Bedienung hat die Bestellung aufgenommen, wobei uns mitgeteilt wurde, dass Cambert aus war. Mittlerweile hatte sich auch ein Kollege von Accenture, der angeblich nichts zu Entscheidung beiträgt, zu unserer Gruppe gesellt, um uns ein paar Fragen direkt von der Front zu beantworten. Wenn er gewusst hätte das ich mit so vielen Fragen da gewesen wäre, wäre er bestimmt nicht freiwillig gekommen Icon Razz in . In der Gruppe wurde dann schon diskutiert, dass es nur gut ist, dass es Farfalle und keine Spaghetti gibt, weil sich diese immer sehr gut auf weißen Hemden machen. Wie es Murphy so wollte, wurden natürlich prompt Spaghetti mit Bolognese serviert. Dieser Umstand ist zwei Teilnehmern zum Verhängnis geworden.  Während des Mittagessen haben sich die HRler zur Beratung zurückgezogen und wollten uns um 14:00 in unserem Besprechungsraum wieder aufsuchen.

Bis kurz vor halb drei haben wir dann in dem Besprechungszimmer gewartet und dem Mitarbeiter fragen zum Unternehmen und Co. gestellt. Dann wurde unser Gespräch unterbrochen und vier von uns sollten mitkommen. Diese vier kamen nach kurzer Zeit wieder, nahmen ihre Sachen und gingen. Danach wurden die restlichen Bewerber nach und nach zu Einzelinterviews gebeten. In diesen ging es darum seinen Lebenslauf und seine technischen Erfahrungen kurz darzustellen. Alles in allem eine nette Gespächsatmosphäre ohne fiese Fragen. Ein Teil musste ein Koordinatensystem mit den Achsen Zeit und Erfolge/Prägung ausgefüllt werden. Dies fand ich einen interessanten Ansatz und auch als Bewerber recht angenehm. Vorallem konnte man, wenn man wollte, auch Zeiten vor dem Abi einbeziehen. Ich persönlich habe durch “Storytelling” versucht Prägungen aus der Kindheit mit einzubeziehen. Jeder der sich in diese Richtung interessiert kann ich folgendes Buch empfehlen in dem solche und ähnliche Methoden gezielt aufgezeigt werden Du bist, was du zeigst!: Erfolg durch Selbstinszenierung. Nachdem ich mich zu meinem Lebenslauf geäußert habe, wurde gefragt, wie ich denke, dass mich die Beobachter am Vormittag erlebt haben. Mit meinen Vermutungen extrovertiert und präsent lag ich nicht ganz falsch. Mir wurde bestätigt, dass ich die Gruppe vorwärts gebracht habe, wobei ich jedoch extrem darauf achten müsse nicht zu dominant zu sein und die Gruppe zu “unterdrücken”.

Nachdem das Einzelinterview vorbei war folgte noch eine gefühlte Ewigkeit bis die anderen Bewerber aus ihren Gesprächen zurück waren. Nun wurde eigentlich damit gerechnet, dass wir noch einen Multiple-Choise-Test in dem jeweiligen Gebiet Java/SAP machen müssten. Nach fast einer Stunde warten und dem Mitarbeiter fragen stellen, sickerte durch, dass es keinen Test mehr geben würde und der erste wurde zum Ergebnisgespräch gebeten. Wieder waren 2 Gruppen von HRler vorhanden, wie bei den Einzelinterviews, sodass im 2 Bewerber gleichzeit ihr Ergebnis mitgeteilt bekommen. Der erste Rückkehrer hat leider negative Nachricht erhalten, die folgenden kamen mit einer schönen Ledermappe in der Hand zurück (hat ungefähr die gleiche Bedeutung, wie das Foto bei Heidi Klum Icon Wink in ). Ich war der letzte der zum Gespräch geordert wurde. Ich konnte nicht einordnen, ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war. Nachdem ich das Büro betreten hatte erblickte ich auf dem Tisch eben diese begehrte Ledermappe. Also entweder hatten sie zu viele von diesen Mappen oder ich sollte wirklich einen Vertrag bekommen. Zu meinem Glück war letzteres der Fall. Ich sei aber ein Bewerber mit viel Diskussionbedarf gewesen. Dies hat vorallem aus zwei Punkten resultiert. Zum einen die Dominanz in der Gruppenarbeit, zum anderen meine lockere, freche Art, die zwar gerne gesehen ist bei Leuten, die diese Art verstehen, aber gefährlich bei unbekannten Personen, sowie Kunden, werden kann.

Zum Abschluss des Tages ging es gegen kurz nach 18 Uhr im schwarzen Anzug durch das noch immer warme München zurück nach Hause, wobei ich sagen muss das Schwitzen hat sich gelohnt …

Social Media in Kombination mit klassischer Werbung

Donnerstag, 1. April 2010

Heute würde ich gerne ein paar persönliche Erfahrung im Bereich Social Media in Kombination mit klassischer Werbung mitteilen und versuchen diese etwas zu deuten.

In vielen Social Media Büchern wird empfohlen auf Flyern, Webseiten oder Visitenkarten, also die klassische Art der Werbung, auf seinen Twitter Account hinzuweisen. Ok, dass sind alles Medien, die man entweder leicht mitnehmen kann oder man direkt per Link auf den Twitter Account kommt. Was ist aber mit der anderen klassischen Werbung: Plakate, Anzeigen in Zeitungen/Zeitschriften, etc. Leider reichte mein Budget weder für ein Plakat noch für eine Werbeanzeige, also musste eine andere Idee her. Dazu habe ich den Besuch der CeBit und mich selber als Werbefläche  genutzt. Das dabei entstandene T-Shirt hatte auf der Rückseite folgenden Aufdruck

Followme-277x300 in Das ganze sollte spaßig gedacht sein und auch einen gewissen Erfolg erzielen. Für den Fall auf Nachfragen hatte ich auch echte Post-Its mit dem Text bedruckt, die ich rausgegeben hätte, wenn jemand nichts zu schreiben gehabt hätte.

Ich hatte keine Ahnung, was ich erwarten sollte. Was ist jetzt aber passiert?

Ich hatte ein paar Jugendliche, die der Aufforderung nachgekommen sind, aber mehr als 5 Leute sind nicht zusammen gekommen Icon Wink in . Direkte Ansprachen auf den Twitter Account gab es eigentlich gar nicht, sodass ich auch keine meiner echten Post-Its losgeworden bin. Generell gab es also fast kein direktes Feedback auf der CeBit. Ich muss aber sagen, dass in der Zeit nach der CeBit die Anzahl der Follower leicht gestiegen ist, ohne das ich mein Twitter-Verhalten geändert habe. Auf Nachfrage, ob mir jemand wegen der CeBit folgt, gab es allerdings keine Reaktion.

Wie lässt sich das Ergebnis erklären?

Social Media ist im Internet angesiedelt. Dieses Internet zieht, durch die Smartphones und des immer besser werdenden mobilen Internet, immer mehr auf mobile Endgeräte und damit in die Taschen der Nutzer. Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Bekanntheit von Twitter in Deutschland. Ich bin davon ausgegangen, dass Besucher der CeBit in beiden Punkten Vorreiter sein sollten und den Spruch verstehen und direkt vor Ort nutzen können. Dies scheint nicht der Fall zu sein und wenn diese Art der Werbung schon CeBit Besuchern nicht richtig ankommt, werden Plakate in der Öffentlichkeit noch weniger Erfolg versprechen.

Wie erfolgreich könnten Printmedien genutzt werden?

Meiner Erfahrung und Meinung nach haben auch Printmedien, wie Zeitschriften und Zeitungen, geringer Erfolgsaussichten. Einerseits kann man die Werbung leicht in der Fülle übersehen und andererseits ist auch hier nicht die direkte Möglichkeit gegeben das Twitter-Profil aufzurufen. Visitenkarten und Flyer haben den Vorteil, dass sie exklusiver und handlicher Werbeträger sind. Somit kann man sie auch einfacher mit zum PC nehmen.

Wie kann die Zukunft aussehen?

Ich denke mit der Verbreitung des mobilen Internet können die Plakate interessanter Werbeträger für Social Media werden. Während man auf die S-Bahn wartet kann man die Zeit nutzen und sich das Profil oder die Gruppe anzusehen. Klassische Printwerbung sehe ich auch in Zukunft nicht als sinnvolle Werbefläche, jedoch könnten E-Paper mit Internetanbindung eine interessante Alternative werden. Hier ist auch die Einfachheit des Linkens gegeben. Was die Zukunft wirklich bringt, kann ich nicht sagen, meine Glaskugel ist in Reparatur…

PS: Alles was hier teilweise nur mit Twitter bezeichnet ist, kann auch auf andere Soziale Medien wie Facebook-Gruppen oder YouTube Videos übertragen werden.

Servicewüste Dell

Donnerstag, 14. Januar 2010

Heute möchte ich meine Erfahrungen mit Dell teilen. Diese sind leider alles andere als positiv.

Ich habe mich Ende November dazu entschiedenen ein Notebook bei Dell zu bestellen. Dell stand für mich bisher für Service und Qua lität. Ich wurde jedoch eines besseren belehrt. Ich habe per Vorkasse bezahlt und das Geld ging auch schnell bei Dell ein. Erstes Lieferdatum: 18.12.09 damit konnte ich leben. Ich habe zusätzlich für viel Geld zwei Jahre den 6 Tage Austausch Service genommen, um Serive-technisch auf der sicheren Seite zu sein.
Eine Woche vor dem vorhergesagten Liefertermin kam eine Verzögerung auf den 31.12.09 ohne Nennung von Gründen. Ich war nicht begeistert, aber es war tragbar, wenn ich dafür gute Ware bekomme. Pünktlich zu Weihnachten kam der Supergau: Lieferterminänderung auf 13.02.10 (2 1/2 Monate nachdem das Notebook bestellt und bezahlt wurde).

So konnte das nicht weitergehen. Also ran an das Telefon, nachdem ich mir erstmal eine günstige Telefonnummer gesucht hatte. Der erste Versuch mit dem Telefoncomputer Kontakt aufzunehmen endete mit der Ansage “An Feiertagen sind die Leitungen nicht besetzt.”, es war der 27.12.09. Ein neuer Versuch mit anderer Tastenkombination verband mich nach 20 Minuten in der Warteschleife mit einer Mitarbeiterin mit ausländischen Akzent, sie konnte aber ziemlich gut Deutsch.  Die nette Dame teilte mir mit, dass sie mir nicht nennen kann, warum die Lieferung so spät kommt. Das Gespräch endete mit der Aussage “Die Kollegen haben momentan keine Zeit, aber sie melden sich bei Ihnen.”. Mit dieser Aussage wollte ich mich nicht zufrieden geben und habe noch eine Email aufgesetzt. Es gab keine Kontaktaufnahme mit mir bezüglich des Telefonats oder der Email. Ich habe nur festgestellt, dass sich der Bestellstatus geändert hat: Am 30.12.09 wurde der Status auf “Versendet” gesetzt.

Am 05.01.10 kam endlich das lang ersehnte Notebook. Ich dachte das Schlimmste wäre überstanden. Aber das Auspacken brachte Ernüchterung. Nachdem ich das Display aufgeklappt hatte, habe ich auf dem Gehäuse zwei offentsichtliche Kratzer gesehen. Diese stammen definitiv nicht vom Transport sondern sind direkt bei Dell entstanden. Also wieder bei Dell angerufen. Mit neuem Rekord: Bereits nach 15 Minuten hatte ich einen Dell – Mitarbeiter am Telefon. Ich musste wieder die normale Telefonnummer anrufen, von meinem teuer bezahlten Service hatte ich nicht mal eine kostenlose, schnellere Hotline. Die Investition hat sich gelohnt. Der Mitarbeiter machte mir aber Hoffnung. Ich sollte Fotos an eine genannte Email-Adresse senden und bekomme ein neues Gehäuse zugeschickt. Dieses könnte ich selber einbauen oder kostenlos einen Techniker kommen lassen, der das Gehäuse dann austauscht. Ich habe die Email schnell abgeschickt und bekam genau so schnell die Meldung “Mail nicht zustellbar.”. Auf der Dell – Homepage fand ich ein Formular zur Schadensmeldung, in dem eine Kontaktaufnahme innerhalb eines Tages zugesagt wurde. Dieses Formular habe ich ausgefüllt und abgeschickt, aber bis heute kam noch keine Antwort. Das Einzigste was bisher von Dell kam, war eine Email in der ich zu einer Umfrage über die Service-Qualität von Dell eingeladen wurde. Diese Email habe ich bekommen, weil ich den Dell – Service genutzt habe. Die Möglichkeit habe ich wahr genommen und meine Meinung gesagt, aber ebenfalls ohne Reaktion.

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Mein bisheriges Fazit zu Dell: Bis jetzt habe ich keine Probleme mit dem Notebook (außer die Kratzer) und glaube bisher, dass ich gute Qualität bekommen habe. Der Service von Dell ist absolut schlecht. Teure Telefonnummern, ewige Wartezeiten, keine Kommunikation/Reaktion, extra Geld für Service bezahlt, aber ohne bisherigen Nutzen.

Ich schliesse diesen Artikel mit der Überschrift: Servicewüste Dell