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3. Jour Fixe MBPW 10.02.2010

Donnerstag, 18. Februar 2010

Mit etwas Verspätung nun mein persönlicher Bericht über den 3. Jour Fixe des Münchner Businessplanwettbewerbs (MBPW).

Der Jour Fixe war wie frühere in 3 Teile unterteilt. Erst wurden ein Vortrag über das Thema “Wachstumsbeschleunigungsgesetz”. Dann folgte die Speakers-Corner und letztlich das Networking bei kleinen Snacks.

Der Vortrag über das Wachstumsbeschleunigungsgesetz wurde von Mitarbeitern der Firma Ernst & Young gehalten. Auf Grund des schlechten Wetters wurde ein wenig auf Verspätete gewartet, was teilweise nötig war. Hauptsächlich wurden steuerliche Themen angesprochen. Darunter wurde auch die umstrittende Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen genannt. Wir wissen nun, dass das Frühstück immer noch 19% kostet. Beim nächsten Punkt der sofortigen Abschreibung bei kleineren Investitionen konnte ich noch gerade folgen. Der letzte Punkt über die Abschreibung bei Firmenübernahmen mit gleichem und unterschiedlichem Besitzer bin ich dann leider ausgestiegen.

Bei der Speakers-Corner konnte sich wieder jeder, der wollte, mit seinem Projekt vorstellen und sagen, welche Leute er sucht. Wenn er Glück hatte und Interesse geweckt hat, wurde er im folgenden Networking von der gesuchten Person angesprochen.

Im Networking-Teil gab es belegte Brötchen und Butter-Brezn. Diese mussten erstmal getestet werden. Nachdem ein Urteil gefällt wurde, ging es an die Wand mit den Profilen der Coaches und es wurden potenzielle Opfer gesucht Icon Wink in . Wir haben dann auch eine interessante Person gefunden und ein Gespräch geführt. Es hat unser Projekt mal wieder von einer anderen Seite betrachtet. Fraglich, wie relevant diese Seite ist, aber sie sollte beachtet werden. Gegen halb zehn wurden wir dann langsam, unter der Androhung das Licht auszuschalten, zum gehen gebeten.

Seminar 1: 3.Tag (18.12.09)

Dienstag, 12. Januar 2010

Auf geht’s zum Endspurt! Bei dem Wetter leider etwas verspätet.  Der letzte Tag stand komplett unter dem Thema “Schreiben leicht gemacht” und wir sollten unsere Laptops mitnehmen. Ich dachte also, dass wir am Ende des Tages schon einen ersten Entwurf unseren Businessplans in digitaler Form haben. Aber so sollte es nicht kommen…

Der Dozent stellte sich als Psychologe vor und nachdem er Karteikärtchen ausgeteilt hatte, erwartete ich Schlimmes. Wir sollten auf jedes Karteikärtchen Stichwörter schreiben, die uns zu jedem Bereich unseres Businessplans einfallen. Ich stand der Sache sehr skeptisch gegenüber. Es sollte aber noch schlimmer werden…

Wir bekammen riesige Blätter und Stifte, ich dachte ich sei im Kunstunterricht gelandet. Wir sollten uns zu einem Wort Gedanken machen und alles aufschreiben was uns einfällt. Diese Wörter konnten dann wieder Ausgangspunkt für neue Gedanken sein. Das Ergebnis war erschreckend. Ich hatte Wörter auf dem Blatt stehen, die mir sonst nie eingefallen wären.

So langsam fing ich das Ganze an zu begreifen, der Mann hat nicht umsonst Psychologie studiert. Ich wollte es nicht wahr haben, weil ich mich normalerweise an eine Aufgabe setze und Gedanken nur im Kopf mache. Jetzt musste ich erfahren, dass mir durch Karteikarten und “Aufschreiben und Weiterdenken” viel mehr und besseres einfällt. Ich finde das vorallem eine wichtige Erkenntniss für meine Generation, die nach Möglichkeit weg von Papier geht.

Nach dem Seminar haben mein Partner und ich mal Karteikarten getauscht und jeder war der Ansicht, dass dabei sinnvolle Sachen rausgekommen sind. Wir hatten zwar keinen groben Businessplan, aber zumindest ich habe eine Erkenntnis gewonnen, die mir nicht nur beim Businessplan nutzt.

Falls Sie nun mehr Interesse an diesen Schreibtechniken und Co. haben hier in ein Link zu den Büchern von Herrn Dr. Jürgen vom Scheidt. Außerdem seine Webseite (http://www.iak-talente.de/).

Seminar 1: 2.Tag (17.12.09)

Samstag, 9. Januar 2010

Gut ausgeschlafen stand uns nun der zweite Tag des Seminars gegenüber. Heute ging es eher um die erfolgreiche Umsetzung des Unternehmens.

Der erste Vortrag hatte das Thema “Wie finde ich den richtigen Namen für meine Firma?”. Diese Frage hat sich bestimmt jeder Gründer schon gestellt. Aber eine direkte Antwort haben wir auch dort nicht bekommen. Das wäre in der kurzen Zeit nicht möglich gewesen. Es wurde interessante Ansätze und aktuelle Trends gezeigt, die der aktuellen Namensgebung entsprechen. Die Kernaussage war eigentlich, dass der Name das Produkt/die Dienstleistung beschreiben sollte.

Nachdem wir nun einen Namen für unsere Firma hatten, war das zweite Thema “Unternehmenskommunikation in der Startphase – Auftritt, Image, Werbung”. Hier wurde vermittelt, wie in der Startphase, unter möglichst geringen Kosten, ein konsistentes Bild in der Öffentlichkeit geschaffen werden kann. Dazu wurden hauptsächliche sehr aktuelle Beispiele aus dem Social Media Bereich verwendet. (Dieses Thema scheint mir soviel Potenzial zu haben, dass ich mir Bücher zu dem Thema bestellt habe. Reviews zu den Bücher werden in den nächsten Wochen hier veröffentlicht.)

Nachdem wir wieder die Kantine überfallen und gestärkt waren ging es zum nächsten Vortrag. Diesesmal stand “Marketing und Public Relations – Mit seiner Marke Aufmerksamkeit erzeugen” auf dem Plan. Dieser Vortrag war nett gehalten und unterrichtete darüber, wie man durch bestimmte Aktivitäten Aufmerksam in der Öffentlichkeit erreicht. Diese sollte natürlich in den meisten Fällen positiv und nach Möglichkeit kostenlos sein. Bei diesem Thema ging es hauptsächlich darum, dass Dritte über das Unternehmen berichten.

Im nächsten Vortrag “Preisbildung – Wie finde ich den richtigen Preis für mein Produkt?” war eine Gastrednerin dabei, die in der Vergangenheit am Münchner Business Plan Wettbewerb (MBPW) teilgenommen hat und ihre Erfahrung geteilt hat. Hier war das wichtigste, dass nicht nur die Nachfrage den Preis macht. Der Preis muss auch zur Zielgruppe und der Marke passen.

Das letzte Thema des Tages war “Projekte koordinieren”. Ich muss leider gestehen, der schlechteste Vortrag dieses Tages. Es wurden zwar Meilensteine in einer Excel-Tabelle gezeigt, aber unter dem Thema hätte ich mir etwas anderes vorgestellt, etwas was wirklich mit dem Thema zu tun hat. Es hatte maximal etwas mit “Projekte planen mit Excel” gemeinsam. Ich hätte mir ein paar Methoden oder Fachbegriffe gewünscht wie “Scrum” oder “kritischer Pfad”, vielleicht eine Meilenstein-Trend-Analyse. Vorallem habe ich persönlich diese riesen Excel-Tabelle nicht nachvollziehen können. Nach diesem Schock wurden wir in den wohlverdienten Feierabend entlassen.

Seminar 1: 1.Tag (16.12.09)

Mittwoch, 6. Januar 2010

Nachdem der Kollege und ich vom 2. Jour Fixe positiv überrascht waren, haben wir uns für das volle Programm des 1. Seminars (3 Tage) angemeldet. An dieser Stelle sei positiv erwähnt, dass alle Seminare kostenlos angeboten werden. Der erste Tag ging im weitesten Sinne darum, wie aus einer Idee ein Businessplan wird.

Der erste Vortrag hatte den Titel “Wie wird aus meiner Idee eine
Geschäftidee?”. In diesem Vortrag ging es hauptsächlich um die Umsetzung der Geschäftsidee in einen Businessplan für den Münchner Business Plan Wetterwerb (MBPW). Der Vortrag wurde durch den einen oder anderen Joke aufgefrischt und ihm war gut zu folgen.

Nachdem der erste Vortrag vorbei und die Gehirnleistung durch Kaffee wieder angeregt wurde, kam der zweite Vortrag mit dem Thema “Grundstruktur eines BP”. Auch hier wurde das erste Thema unter gleichem Dozenten fortgeführt, wobei mehr auf die eigentliche Struktur für die verschiedenen Stages des MBPW und nicht nur die benötigten Überlegungen eingegangen wurde.

Der Vormittag hatte also den Schwerpunkt auf die Anforderungen und Inhalte des MBPW. Zum Stärken ging es in die Kantine der Münchner Stadtwerke, wo sich das Essen durchaus sehen lassen kann.

Gut gestärkt ging es zum dritten Vortrag des Tages “Was kostet…? Kostenfaktoren an die Gründer denken müssen”. In diesem Vortrag wurden einige Kosten genannt, die man als Gründer nicht direkt auf dem Plan hat. Hier konnten einige Punkte für den Businessplan aufgegriffen werden.

Der vorletzte Vortrag des Tages war nochmal eine Härteprobe: “Die “richtige” Rechtsform für Unternehmensgründer” Generell ein wichtiges Thema für jeden Gründer. Allerdings war der Dozent ein Rechtsanwalt, der sich sicherlich mit dem Thema sehr gut auskennt, aber nicht wirklich interessant vortragen konnte. Ich habe aus diesem Vortrag leider wenig Informationen mitgenommen, die für mich interessant waren. Der Vortragende ist zwar sehr detailiert auf die Fragen einzelner Teilnehmer eingegangen, aber dies war für alle Teilnehmer, die nicht in der gleichen Situation sind, eher uninteressant.

Nach dieser Erfahrung ging es mit wenig Erwartungen in das letzte Thema des Tages “Psychologische Grundlagen der Kommunikation”. In diesem Vortrag wurden wir aber zum Abschluss des Tages noch einmal positiv überrascht. Es wurden zwar Themen angesprochen, die ich schon in anderen Seminaren gehört hatte. Diese wurden aber interessant aufbereitet und hatten neben dem reinen Auffrischungseffekt auch einen vertiefenden Effekt. Ein Problem bei diesem Thema ist, dass man den Stoff zwar theoretisch oft hört, aber sich in der realen Situation nur selten daran erinnert. Ein sehr gelungener Abschluss des Tages.

2. Jour Fixe (09.12.09)

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Am 09.12.09 fand in den Räumen des Münchner Technologiezentrums der 2. Jour Fixe des Münchner Business Plan Wettbwerbs (MBPW) statt. Unter den zahlreichen Teilnehmern befand auch ich mich mit einem Freund. Es war unserer erster  Kontakt zum MBPW und wir wussten nicht, was uns erwartet. Aus der Teilnahmebestätigung konnte man entnehmen, dass die Veranstaltung drei geteilt war: Vortrag, Speakers-Corner und Networking

In den Räumlichkeiten angekommen haben wir unserer vorher eingesendetes Profil an einer Wand gefunden. Daneben hingen noch Profile weiterer Teilnehmen, sowie auch Profile der Coaches. Also haben wir erstmal die Zeit bis zum Start der Veranstaltung genutzt, um uns die “Konkurrenz” anzusehen und potenzielle Opfer fürs Networking zu identifizieren.

Der Vortrag war zum Thema Finanzierungsfonds. Im Vortrag wurden verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten aufgezeigt. Für Teams, die eine Finanzierung über diesen Weg planen, war der Vortrag sicherlich interessant. Dies trifft auf und nicht zu, aber der Vortrag war relativ kurz gehalten, sodass auch wir nicht eingeschlafen sind.

In der Speakers-Corner hatten nun alle die Möglichkeit ihr Projekt/Produkt oder Idee vorzustellen. Diese Möglichkeit haben auch wir völlig unvorbereitet wahrgenommen und haben es unbeschadet überstanden. Ich würde auch allen anderen Teilnehmern empfehlen diese Möglichkeit zu nutzen und sich für das spätere Networking für neue Kontakte interessant zu machen.

Nach der Speakers-Corner ging es in den offen Teil über. Bei kleinen Snacks könnte man ins Gespräch mit Juroren und anderen Teams kommen, um sein Netzwerk zu erweitern und seine Idee zu diskutieren. Die erste Diskussion lief eher ernüchtern. Die Idee wurde eher ins schlechte Licht gerückt und es kamen auch keine neuen Ideen, mehr Kritik. Das nächste Gespräch verlief schon bedeutend besser. Wir haben die Idee konstruktiv diskutiert, etwas abgeändert und somit weiterentwickelt. Neben der verbesserten Idee haben wir auch noch Kontakte sammeln können.

Alles in allem eine sehr erfolgreiche Veranstaltung. Wir sind mit einer groben Idee gekommen und sind mit einer verbesserten, detailierten Idee und neuen Kontakten gegangen. Die Athmosphäre war sehr freundlich und man hat nicht den Kopf abgerissen bekommen, weil man nicht alles in seiner Idee beachtet hatte.